Hometown-Glory: Ferien in der eigenen Stadt

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu. Die Urlaubskarten häufen sich. Und ab und an rieselt noch der Sand aus dem Hosenbein, weil man vergessen hatte, sie auszuschütteln. Die Erinnerungen an kristallklares Wasser, fantastisches und exotisches Essen, die Wärme der Sonne auf der gebräunten Haut. Hach, wie gerne wäre man wieder an diesem Traumstrand. In der Hängematte. Unter den Palmen.

Aber das Leben ist kein Ponyhof. Und trotzdem kann man aus den letzten verbleibenden Tagen noch das Besten rausholen.

Schon mal Ferien in der eignen Stadt gemacht? Ich meine, so richtig. Museumsbesuche. Denkmäler. Neue Restaurants, abseits von Vapiano, PizzaHut & Co. Die Touri-Tour – die man normalerweise nur belächelt. „Das machen immer nur die anderen. Die, die sich nicht auskennen.“ Und jetzt auch ich! Also nichts wie los und den Rucksack packen…

Reiseplanung

Ich besuche meine Eltern für ein verlängertes Wochenende. Sie wohnen nicht direkt in Darmstadt, eher in einem kleineren Vorort. Trotzdem spielt sich das (Kultur-)Leben in der Wissenschaftsstadt ab. Neben der Technischen Universität und dem wunderschönen Staatstheater gibt es viele weitere Dinge zu entdecken. Jetzt heißt es: Gut geplant ist halb gereist. Auch für einen Tagesausflug.

  • Was will ich sehen?
  • Wie viel Zeit habe ich?
  • Wie „reise“ ich? Zur Fuß? Fahrrad? Bahn? Auto?
  • Bin ich alleine unterwegs?

Im Bücherregal finde ich einen Stadtplan – sogar mit Ausflugstipps!

Von Denkmälern und Skulpturen

Tag 1, es geht los. Rucksack ist gepackt, Schuhe geschnürt, Abfahrt. Dem erwähnten Staatstheater statte ich jedes Mal einen Besuch ab, wenn ich in Darmstadt bin. Die Bauweise sticht in dem eher Jugendstil-geprägten Stadtbild deutlich hervor. Ist aber nicht weniger schön anzuschauen, wie ich finde.

Weiter geht’s zur Mathildenhöhe. Eine Kolonie, die für Kunst und Handwerk steht; von Künstlern geschaffen zählt sie zu den Wahrzeichen Darmstadts. Besonders der Fünffinger-Turm ist ein besonderes Fotomotiv. Und nebenbei auch noch die am meisten gebuchte Hochzeitslocation. Hier könnte ich Stunden verbringen – und das machen wir auch. Zwischen der Russischen Kapelle und dem Platanenhain schlendern wir entspannt umher…

Time to rest

Eine Pause zwischendurch ist Gold wert. Um den müden Füßen eine kleine Auszeit zu gönnen. Und um eine Kleinigkeit zu essen – meiner Erfahrung nach sollte es wirklich nur eine Kleinigkeit sein, denn sonst wird man ganz schnell ganz müde. (Ich zumindest.). Oder eben um ein Eis zu essen; es ist ja schließlich Sommer. Unbedingt hier vorbei schauen: Coccola – Die Eismacher. Die Jungs und Mädels machen mit Abstand das beste Eis in ganz Darmstadt.

Aber auch ein Besuch in einem der zahlreichen Cafés lohnt sich. Einige kenne ich noch aus meinen Jugendtagen, andere sind neu dazugekommen. Wem sich mal die Möglichkeit bietet, auf eine Tasse Kaffee in Darmstadt zu verweilen, hat hier meine 3 persönlichen Lieblinge.

Zoo Bar

Herrngartencafé

Woog

Erinnerungen an einen tollen Tag

„Ich reise niemals ohne mein Tagebuch“. Das sagte einmal der weise Herr Oscar Wilde. Und er hat bis heute Recht. Ich bin ein Freund (oder eine Freundin), Erlebtes, Gedanken und Zufälliges niederzuschreiben. Wenn man den Zettel, das Tagebuch oder den Zeitungsschnipsel irgendwann wieder in die Hände bekommt, lächelt man vor sich hin, erinnert sich an diesen Moment und weiß ziemlich genau, was man damals gefühlt und/oder gedacht hat.

Deshalb setze ich mich am Abend hin und schreibe alles Erlebte auf. Und wenn eine Seite nicht reicht, nehme ich einfach eine 2.

Jeden Tag aufs Neue

Morgen geht es weiter. Vielleicht ins Vivarium Darmstadt. Oder zum Schloss Kranichstein. Das entscheiden wir spontan. Aber eines ist sicher: Es wird nicht langweilig.

Unser Kurztriptagebuch findest Du übrigens hier.

Fotos: www.olewittrock.com

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Der individuelle Boarding Pass als Hochzeitsgeschenk

Der Mai ist immer noch einer der beliebtesten Hochzeitsmonate – ganz klar. Und wer sich (so wie ich damals, vor 14 Jahren) Pfingsrosen als Hochzeitsdekoration wünscht, kommt um den Mai gar nicht herum. Bei heaven+paper merken wir dann deutlich, dass die Nachfrage nach Hochzeitspapeterie steigt und wir allerhand zu tun haben, all die individuellen Anfragen und Bestellungen zu bearbeiten um viele Bräute (natürlich auch Bräutigame) glücklich zu machen. Deshalb möchten wir euch heute mal unseren individuellen Boarding Pass als Hochzeitsgeschenk vorstellen, unser beliebtestes Produkt aus dem Hochzeitsbereich.

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Hier haben wir zusammengestellt, welche Elemente wir für euch nach euren Wünschen individualisieren: Namen des Brautpaares, Name der Fluggesellschaft, Flugdaten… usw. Für jeden Boarding Pass wird eine individuelle Datei erstellt, die wir von Hand beareiten. Je nach Umfang des Textes, müssen wir oft Buchstaben hin- und herschieben, vergößern oder verkleinern, bis alles schließlich passt. Ist alles fertig und die Datenwünsche auf der Vorlage verteilt, wird die Karte erst gedruckt und dann von Hand bearbeitet, geschnitten, gefaltet, geklebt, gerundet und geprüft. Wir sind sehr pingelich, wenn man etwas krumm geschnitten wurde, machen wir das ganze auch nochmal von Neuem, solange bis es passt. Währenddessen wird am Schreibtisch gequatscht, Musik gehört, die Kinder bringen Steine aus dem Garten oder spielen am Tisch mit Legofiguren. Daher kann es schonmal vorkommen, dass trotz Kontrolle mal ein Buchstabe fehlt, oder aus Kathrin aus Versehen eine Catrin wird. Solltet ihre eine Bestellung erhalten, in der ein Fehler von unserer Seite gemacht wurd, bekommt ihr ohne Diskussion sofort Ersatz geschickt. Passiert leider immer wieder mal, bei so viel Trubel im Büro bleibt das leider nicht aus.

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Hinten in der Einstecklasche ist übrigens Platz für einen oder mehrere Geldscheine, als Geschenk für die Hochzeitsreise des Brautpaares. Und ganz ehrlich: die meisten Haushalte sind bei Eheschließung eh schon komplett, da freuen sich alle über einen finanziellen Zuschuß am meisten.

 

IMG_9665IMG_9675IMG_9670Bunte Satinbänder gibt es bei uns in vielen Farben. Wir kaufen ausschließlich solche, die in Deutschland hergestellt wurden und qualitativ hochwertig sind. Die billigen Bänder aus China kommen uns nicht mehr ins Haus. Die Storchenschere habe ich übrigens neulich bei „other stories“ entdeckt und mußte sie haben. IMG_9662Bei der Auswahl der Airline sind die Kunden immer sehr kreativ. Love-Air ist dabei der Favorit. IMG_9661

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Damit wir auch kein Brautpaar vergessen, haken wir alle bearbeiteten Boarding Pass Grußkarten auf unserer Liste ab. Hin und wieder vergessen wir doch den einen oder anderen, oder jemand bekommt einen falschen. Kein Problem, in diesem Fall kommt sofort Ersatz.

IMG_9660Gefaltet und geklebt wird alles von Hand.

Das perfekte Hochzeitsgeschenk für Paare, die schon alles haben oder sich Geld für ihre Hochzeitsreise wünschen. Bei uns im Shop gibt es neben der Version in Lila/Grün, auch noch eine in Blautönen und eine in Rosa/Gelb.

Paleo und Whole30

Nachdem ich mich Dank Marie Kondo wochenlang mit Ausmisten, Wegwerfen, Loslassen, Entsorgen beschäftig habe, hab ich gleich mal bei mir selbst weiter gemacht. Ausmisten. Äußerlich wie innerlich. Und zwar mit Whole30 oder auch Paleo Ernährung. Habt ihr davon schonmal gehört? Das ist schon seit längerer Zeit ein großer Trend in den USA. Nein, man soll es nicht als Diät bezeichnen, sondern als „Lebens- und Gewohnheits Umstellung“. Na ja, dazu war ich nicht bereit, aber 30 Tage mal zu Verzichten oder sich einfach anders zu ernähren kann ja nicht schaden. Also habe ich einen Montag lang kein Getreide, keine Milchprodukte und keinen Zucker zu mir genommen. Null. Niente. Zero. Echt jetzt. Und wenn man mal überlegt wo diese 3 Lebensmittel überall zu finden sind, ist das echt schwer. Selbst in gekochtem Schinken oder in Salami ist Zucker enthalten, Getreide ist in allem was irgenwie schnell satt macht und Milch in allem, was das Essen einfach schmackhafter macht.

Aber ich habe es durchgezogen und war danach saustolz auf mich.
Die 30 Tage sind seit einiger Zeit vorbei und ich bin fast wieder in meinem alten Trott. Dauerhaft ist diese Form der Ernähung keine Lösung für mich, dafür esse ich einfach zu gerne. Nur ab und zu lege ich gerne noch mal einen Whole30 oder Paleo Tag an. Daher habe ich ein neues Produkt gestaltet, das Paleo Rezeptbuch: 50 Seiten Platz für tolle gesunde, Rezeptideen. Und wer wie ich versucht hat, seinen morgendlichen Heißhunger mit Chia Samen Pudding zu stillen, kennt auch das Problem der Chia Samen in den Zahnzwichenräumen, die sich hartnäckig da festsetzen und in ungeahntem Ausmaß auch noch aufquellen. Daher liegt dem Rezeptbuch auch gleich ein Kontrollspiegel mit bei. Just in case.

Let´s get organized

Kennt ihr es schon? Das WAHNSINNIGE Buch von Marie Kondo, „Magic Cleaning„? Ich habe es gerade gelesen. Oder nein… ich habe es verschlungen. Schon lange schlummert es in mir: ICH BRAUCHE ORDNUNG. In meinen Schubladen, in meinem Kleiderschrank, und darauf und darunter, in meiner Küche, oh ja, gerade da, in den Kinderzimmern, überall in meinem Haus und nicht zuletzt auch in meinem Leben. Ich habe Wochen damit verbracht, Dinge von A nach B zu schieben, bis sie irgendwann doch wieder bei A gelandet sind. Alles völlig erfolglos. Bis mir Marie Kondo mit ihrer Konmari Methode über den Weg gelaufen ist. Die da lautet: wirf alles weg, was dir keine Freude macht. Hah. Und da gibt es eine Menge: weg mit dem alten Krempel, weg mit den Klamotten, die ich sowieso nie anziehen werde, mit den Büchern, die ich nie wieder lesen werde, mit den CD´s und DVD´s, die ich weder anhören noch schauen werde. Und vor allem weg mit den Dingen, die man nur aus sentimentalen Gründen behalten hat, aber eigentlich noch nie gut fand. Müllsack auf und rein damit. Ich sage euch, dass ich besser als ein Tag im Spa. Den ich allerdings auch wieder mal gebrauchen könnte. Do it the Konmari way. Ooohhhhhhh yes Baby.

magic